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Interview Ruffiction

Interview Ruffiction

schdmnn

17. September 2014

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Im Zuge der Vorbereitungen des Ruffiction-Konzerts am 29. September (hier geht es zur Facebookveranstaltung) haben wir uns überlegt, womit man euch noch so begeistern kann. Jeden Tag ein Foto posten fanden wir öde, also haben wir mal etwas bei den Jungs nachgehakt und sind froh euch sagen zu können, dass wir die Möglichkeit nutzen konnten ein kleines ‚online-Interview‘ mit ihnen durchzuführen. Na ja nicht ganz. Hauke (Crystal F) und Claus gelang es leider aus zeitlichen Gründen nicht unsere Fragen zu beantworten :(. Umso glücklicher sind wir, dass Arbok 48 sich unseren Fragen gestellt hat! Viel Spaß beim lesen 😉

Interview Ruffiction (Arbok 48) 

Wann ist bei euch was schief gelaufen, so dass ihr anfangen musstet Musik zu machen? Gab es sowas wie eine Initialzündung?

Ich glaube ich hab einfach zu viel Hip Hop in meiner Jugend gehört bis ich plötzlich dachte, das kann ich auch! Konnt ich aber anfangs überhaupt nicht. Haha…

Man sagt ja immer, dass ihr aus der Hardcore-Szene kommt. Inwiefern hat das eure musikalische Entwicklung beeinflusst? Was sagt die Hardcore Szene zu eurem Rap-Ding?

Ich persönlich höre eigentlich garkein Hardcore. Einige Freunde von mir sind allerdings oft auf Shows Unterwegs so das ich irgendwann damit in Berührung kam. Meine Musik beeinflusst es allerdings garnicht.

Wie viel Ernsthaftigkeit steckt hinter den Texten?

Nicht viel. Natürlich gibt es hin und wieder Lieder oder Zeilen die genau das Sagen was ich denke oder Lebe. Aber das macht von meiner Musik vielleicht 20% aus.

Ihr kommt aus 3 verschiedenen Städten (Berlin, Osnabrück und Hameln). Wie habt ihr euch kennen gelernt ? Kanntet ihr euch schon vor Ruffiction?

Ich kannte Hauke damals nur aus seiner alten Crew „Watch Your Back“, damals war er da ja noch unter den Namen Force1 unterwegs. Dadurch das ich großer Fan war kam ich irgendwann mit Audiomax in Kontakt der mich dann mitnahm zu Ruffiction. Dort habe ich dann auch Claus kennengelernt.

Stört euch die räumliche Trennung beim Proben/Texte schreiben? (Wer von euch hat die Bahncard?)

Also eine Bahncard hab ich zwar nicht aber dieses Jahr musste ich glaube ich schon 6 oder 7 mal nach Berlin fahren. Manchmal nervt es schon aber irgendwie bekommen wir es immer hin. Proben tun wir ja sowieso nicht und die Texte schreibt man auch alleine

Was macht ihr eigentlich wenn ihr nicht gerade im Studio oder auf der Bühne steht? Seid ihr Studenten, Angestellte, Zuhälter/Auftragskiller?

Ich war bis vor kurzem noch Student, hab aber meine FH vor zwei Monaten beendet und bin jetzt selbständiger Kommunikationsdesigner. Achja und natürlich Zuhälter.

Mit eurem Album ‚Ruffnecks’ habt ihr den Chart-Panzer kräftig ins Rollen gebracht… Welche Veränderungen bringt der Erfolg so mit sich (beruflich/privat)? Bleibt euch da noch genügend Zeit für Drogen/Frauen/Waffen?

Die Frauen meckern auf jeden Fall schon das man keine Zeit mehr für Sie hat. Allgemein hat sich schon einiges geändert zeitlich. Aber durch meine Selbständigkeit bin ich da ja ziemlich flexibel. Also alles cool.

Ihr habt ja bekanntlich eine verhältnismäßig enge Beziehung zu eurer Fangemeinschaft. Spielt ihr von daher lieber vor kleinerem Publikum in kleineren Clubs oder kann die Bühne nicht groß genug sein?

Mehr Leute bringen einfach mehr Stimmung. Klar spielen wir auch vor kleinem Publikum aber größere Shows sind mir schon lieber. Einfach krassere Stimmung und längere Stagedives, haha…

Eine letzte Frage noch… Was plant ihr für die Zukunft, insbesondere für die Zeit nach der ‚Ruffnecks-Tour‘? Ist dann erst mal Urlaub angesagt, oder bastelt ihr schon an neuem Zeugs?

Wir haben schon ein paar Projekte im Kopf. Es muss ja weitergehen. Ich denke 2015 kommt einiges auf die Ruffictionhörer zu. Verraten wird aber noch nichts…

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